Artikel aus der Prenzlauer Zeitung
Sonnabend, 8. Februar 2003
Konzertchor glänzt vor 7300 Besuchern
Künstlerischer Leiter Jürgen Bischof ist mit den
Leistungen der Sängerinnen und Sänger sehr zufrieden

Uckermark. Feste Termine ihrer
Konzerte in diesem Jahr haben der Uckermärkische Konzertchor
Prenzlau und der Jugenchor/Jugendkammerchor am Städtischen
Gymnasium bereits im Kalender zu stehen. Mit dem künstlerischen
Leiter der beiden Ensembles, Jürgen Bischof, sprach unser
Redaktionsmitglied Monika Strehlow.
Worauf dürfen sich die
Uckermärker in diesem Jahr freuen?
Erneut steht zum Muttertag ein großes Unterhaltungskonzert in
Prenzlau mit Musik aus beliebten Operetten auf dem Programm, das der
Konzertchor mitgestalten wird. Traditionell wird er auch wieder den
Kultursommer im Friedgarten des Dominikanerklosters eröffnen, mit
der "Musik zur Abendstunde" am 13. Juni.
Zu den festen Terminen gehört auch das Gastspiel des Leipziger
Thomanerchores am 8. Juli, der auf Einladung des Konzertchor-Vereins
nach Prenzlau kommt. Und im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen
soll ein Gipfelwerk sinfonischer Musik, die 9. Sinfonie von Beethoven
mit dem Schluss-Chor über Schillers "Ode an die Freude" zur
Aufführung gelangen. Damit stellen sich die Mitglieder des
Konzertchores einer gewaltigen Herausforderung.
Geht der Konzertchor wieder auf
Reisen?
Ja, im Sommer gastieren wir im Festsaal des Schlosses Stettin und im
Herbst folgt der Chor erneut einer Einladung in Prenzlaus Partnerstadt
Uster in der Schweiz. Mit diesen Reisen will der Konzertchor auch
künftig von der Chorarbeit in Prenzlau und der Uckermark
künden.
Der Jugendchor des Städtischen
Gymnasiums singt im Frühjahr bei zwölf Jugendweihefeiern in
Prenzlau, Templin und erstmals auch in Angermünde. Beliebt ist
auch sein traditionelles Frühlingskonzert. Was besagt die
Vorjahresbilanz beider Chöre?
Der Konzertchor gestaltete 16 Auftritte vor zirka 7300 Besuchern, der
Jugendchor 25 Konzerte für etwa 9000 Gäste. Besonderes
Gewicht legte der Konzertchor dabei auf die traditionellen
Konzertformen. Das begann bei der bereits erwähnten "Musik zur
Abendstunde" und setzte sich fort mit dem Festkonzert zum
Kirchweihjubiläum der Prenzlauer katholischen Kirche Maria
Magdalena. Er sang für seinen Hauptsponsor, die Sparkasse
Uckermark, in einem festlichen Weihnachtskonzert. Gemeinsam mit dem
Jugendchor gestaltete er die Weihnachtskonzerte am vierten Advent in
St. Nikolai Prenzlau.
Zu den besonderen Höhepunkten
gehören sicher auch die großen Projekte mit Gastdirigenten?
Ja, ich erinnere zum Beispiel daran, dass der Chor unter Leitung von
Generalmusikdirektor Michael Güttler aus München im
Festspielhaus Wittenberge die Chorfantasie von Beethoven zu Gehör
brachte. Im Mai folgte der Konzertchor einer Einladung zum
Internationalen Chorfestival nach Stettin, wo er mit über 600
Sängern sowie der Stettiner Philharmonie unter Leitung des
Engländers Roy Wales die Carmina Burana von Carl Orff sang. Und
auch die folgenden Aufführungen der Carmina Burana mit dem
Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) im Rahmen der
Uckermärkischen Musikwochen waren sicher unvergessliche Erlebnisse
für alle Sänger. Vor fast 900 Gästen in der Prenzlauer
Marienkirche und im Großen Saal der Uckermärkischen
Bühnen Schwedt gestalteten sie damit außergewöhnliche
Höhepunkte im Kulturkalender der Uckermark mit.
Der Konzertchor gehört mit fast
120 Mitgliedern zu den größten Laienensembles Brandenburgs.
Wer zählt zu seinen bewährten Partnern?
Die Zusammenarbeit mit Solisten, Kammermusikgruppen und Orchestern
haben wir natürlich auch im Vorjahr fortgesetzt. Dabei ragt das
gemeinsame Musizieren mit dem Preußischen Kammerochester
besonders heraus. Beide Ensembles gestalteten Konzerte vor über
3100 Besuchern.
Einige Choristen sind auch Mitglieder im Jugendchor am Städtischen
Gymnasium, der im vergangenen Jahr mit Weihnachtskonzerten in Stettin
und in Frankreich gastierte. Auf Einladung der IG Frauen Prenzlau
übernahmen die jungen Sänger auch die kulturelle Gestaltung
von neun Jugendweihefeiern in Prenzlau und Templin.
Nachlese zum
2. Konzertchorball des Uckermärkischen Konzertchors Prenzlau
am 16.11.2002
Die Rede von Felicitas Richter:
Meine lieben Chormitglieder,
meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste.

Seit unserem letzten
„Sängerball“ sind bereits wieder fünf
Jahre vergangen. Heute feiern wir das 110 jährige Stiftungsfest
des „Arbeitergesangsvereines Eichenkranz Prenzlau“, den 30.
Gründungstag des „Frauenchores Prenzlau“ und die „Silberhochzeit“
beider Chöre. Ein solches Jubiläum ist auch immer wieder
Anlass, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.
Die Liebe zur Musik und zum Gesang, zum deutschen Volks- und
Freiheitslied, waren der Grund, dass sich 1892 sangesfreudige
Gewerkschafter aus den Prenzlauer Betrieben, zusammenfanden, um einen
Gesangverein zu bilden. Unermüdlich und selbstlos, obwohl ihnen
unter den damaligen Verhältnissen wenig Zeit für kulturelle
Betätigung blieb, fügten sich die Sänger unter der
Leitung von Musiklehrer Haupt und des Vorsitzenden Ernst Siebert in den
Chor ein und hielten ihm jahrzehntelang die Treue.
Mit Beginn des Faschismus musste der Chor, wie so viele Parteien und
Vereinigungen, gleichgeschaltet werden oder seine Tätigkeit
einstellen. Der Chor wurde aufgelöst, seiner Archivmaterialien und
Vereinsfahne beraubt. Die meisten Sänger stellten das Singen ein,
denn die Arbeiter-, Freiheits- und Volkslieder waren verboten. In der
Nacht des Faschismus ruhte diese Volkskunstarbeit.
Schon im Mai 1945 fanden sich 12 ehemalige Chormitglieder zusammen und
beschäftigten sich mit dem Wiederaufbau eines Volkschores. Im Mai
1946 wurde zur Gründungsversammlung eingeladen. Der erste
Chorleiter nach dem Krieg war Emil Reichert. Nach ihm übernahm
Paul Voigt trotz seines hohen Alters, er war bereits über 80
jährig, mit jugendlicher Frische – die Stabführung.
1952 wurde die musikalische Leitung des Chores in die Hände von
Gerhard Thomas gelegt, der übrigens am heutigen Tag seinen 90.
Geburtstag feiert. Unsere Gratulation und ein Ständchen haben wir
ihm heute vormittag gebracht.
Zu einem ersten großen Sängertreffen mit ca. 2.700
Volkskünstlern, an dem auch der Prenzlauer Chor teilnahm, kam es
im Mai 1956 in Eberswalde. Mit der Mozartkantate wurde der Chor wieder
bekannt.
Das Verhältnis zwischen aktiven und passiven Chormitgliedern nahm
von 1956 bis 1964 eine recht negative Wendung. Waren es 1956 42 aktive
und 11 passive Mitglieder, zählte man 1964 nur noch 24 aktive,
dafür aber 23 passive Mitglieder. Auch Sänger werden nicht
jünger! Bis 1969 konnte diese Mitgliederzahl gehalten werden.
Im September 1972 wurde in unserer Stadt der „Frauenchor Prenzlau“
gegründet. Absicht war es, einen gemischten Chor zu bilden. Da
sich aber unter den 28 Interessenten nur ein Mann befand, wäre es
wohl vermessen gewesen, von einem gemischten Chor zu sprechen. Ulrich
Schirrmeister war der zweite Mann im Bunde. Allerdings übernahm er
– und so war es auch gedacht – die musikalische Leitung des Chores.
Im Jahre 1974 begannen die beiden nun bestehenden Prenzlauer
Chöre, gemeinsam zu arbeiten. Unter der Leitung von Ulrich
Schirrmeister nahmen sie 1975 als Gemischter Chor am
Kreisleistungsvergleich der Chöre teil. Im Juni 1976 wurde eine
vorläufige Chorleitung (Volks- und Frauenchor) berufen. Bis zum
85. Stiftungsfest sollten die alten Namen weitergeführt und auf
diesem letzten Stiftungsfest der neue Name „Konzertchor Prenzlau“
verkündet werden.
Der Ehevertrag war soweit geschlossen, nun konnte geheiratet werden.
Und das taten der „Prenzlauer Volkschor“ und der „Frauenchor Prenzlau“
1977. Von nun an tragen sie den gemeinsamen Namen „Konzertchor
Prenzlau“. Somit feiern wir heute auch „Silberhochzeit“. In diese „Ehe“
eingebracht wurden 12 Sänger und 33 Sängerinnen. Davon sind
heute noch drei Sängerinnen aktiv im Chor tätig. Gemeinsam
sind wir stark, und unter Ulrich Schirrmeister – Gerhard Thomas hat
seine Männer ihm in die Hände gelegt – wird der Chor 1978
„Hervorragendes Volkskunstkollektiv“, die erste Konzertreise nach Prag
steht auf dem Plan. Das letzte Konzert unter der Stabführung von
Ulrich Schirrmeister ist 1989 ein weihnachtliches Kaffeekonzert im
Hotel Uckermark.
Im Januar 1990 erwarten wir, 31 (von 37) Sängerinnen und
Sänger, unseren neuen Chorleiter Jürgen Bischof und das, was
er von uns erwartet. Mit der Gemütlichkeit scheint es wohl zu Ende
zu sein. Alle müssen regelmäßig und pünktlich
erscheinen, diszipliniert und zielgerichtet arbeiten, zwei Stunden
Probenzeit. Da wir alle gerne singen und das auch weiterhin wollen,
sagen wir erst einmal ja zu ihm. Ein halbes Jahr haben er und wir
Probezeit. Beide bestehen wir diese und bekennen uns für die
nächsten fünf Jahre zueinander. Worauf haben wir uns nur
eingelassen?
Da es nun so sein muss, werden wir ein eingetragener Verein und geben
uns eine Vereinssatzung. Bereits im ersten Jahr mit Jürgen Bischof
gibt der Chor 15 Konzerte bzw. kleinere Auftritte. Der zunehmende
Erfolg unserer Arbeit gab und gibt den Methoden des Jürgen Bischof
recht.
Seit 1991 sind wir, inzwischen 61 Mitglieder, der „Uckermärkische
Konzertchor Prenzlau e. V.“ Die erste Konzertreise führt uns weit
weg von der Uckermark – wir fahren nach Weilheim in Oberbayern. Das ist
ein großes Erlebnis für alle und ein Erfolg. Darum werden
wir anderthalb und drei Jahre später wieder von unseren, so netten
Gastgebern eingeladen und nehmen diese Einladungen gerne an. Als der
Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1991 Prenzlau besucht,
dürfen wir musikalisch an der Begrüßung teilnehmen. 14
Konzerte geben wir 1991, davon ein Weihnachtskonzert in der St. Maria
Magdalena - Kirche in Prenzlau.
Viele Höhepunkte gibt es auch im darauffolgenden Jahr. Ein Video
über die Uckermark wird erstellt und NOVAWES Babelsberg macht mit
dem Uckermärkischen Konzertchor Tonaufnahmen dazu. Die
Uckermärkischen Musikwochen werden ins Leben gerufen, und wir sind
im ersten Jahr dieses Musikfestes viermal dabei. Gemeinsam mit dem
Streichquartett der NOP reisen wir nach Buchholz in der Nordheide. Auch
dort nimmt man uns herzlich auf und lädt uns wieder ein. Wie im
Vorjahr geben wir 14 Konzerte, davon zwei Weihnachtskonzerte in der
Prenzlauer St. Jacobikirche. 67 Mitglieder zählt jetzt unser Chor.
Da Herr Bischof auch künstlerischer Leiter des Chores am
Städtischen Gymnasium ist, gelingt es ihm, einige dieser
Sängerinnen und Sänger in unseren Chor einzubringen. Wie tun
uns doch die jungen Stimmen gut!
Im Jahr 1993 erscheint die erste CD/MC mit dem 92er Weihnachtskonzert.
Die Weihnachtskonzerte entwickeln sich zum Besuchermagneten. Vier sind
es nun schon in der St. Maria Magdalena - Kirche Prenzlau vor 900
Gästen. Viele Konzerte gestalten wir gemeinsam mit Gastmusikern
aus Neubrandenburg, Schwerin und Weimar.
Wir sind 1994 Gastgeber des Berliner Männerchores „Carl Maria von
Weber“ und reisen selbst im Herbst nach Litauen. Dort geben wir drei
Konzerte. Diese Reise bleibt gewiss für viele eine unvergessliche.
Drei Konzerte an vier Tagen bei, für uns, eisiger Kälte, und
nicht nur guten Unterkünften, dafür aber einer
beispielsuchenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Wieder hat sich
unser Chor vergrößert. Er zählt jetzt 77 aktive
Mitglieder und drei Ehrenmitglieder. Die Weihnachtskonzerte dieses
Jahres besuchen bereits 1.400 Konzertfreunde.
Unsere zweite CD/MC „Musik zur Abendstunde“ erscheint 1995. Dies ist
auch der Titel des Eröffnungskonzertes der Klostergartensaison
eines jeden Jahres. Zu den Uckermärkischen Musikwochen, bei denen
wir ständig mitwirken, geben wir gemeinsam mit dem
Preußischen Kammerorchester ein Chorsinfonisches Konzert. Wir
entscheiden uns für weitere fünf Jahre für Herrn
Bischof. Wir haben uns aneinander gewöhnt, wissen schon besser,
wie er manches meint, verzeihen ihm auch manch unglücklich
gewählte Wort, versprechen ihm immer wieder bessere Chordisziplin
und hoffen auf weitere fünf gute Jahre. Unsere Weihnachtskonzerte
finden von nun an in der St. Nikolaikirche statt. 2.150 Besucher
zählen wir Weihnachten 1995.
An den Deutsch - Polnischen Musiktagen nehmen wir erstmalig 1996 in
Gartz/Oder teil. Zum Brandenburgtag, der dieses Jahr in Prenzlau
stattfindet, geben wir in der Marienkirche ein Benefizkonzert. Ob der
trommelnde Regen auf dem Kupferdach der Kirche lauter war als das
Preußische Kammerorchester mit dem Uckermärkischen
Konzertchor, kann ich heute nicht mehr sagen. Aber beides war gewaltig.
Unser Repertoire wird ständig größer, auch
anspruchsvoller, und so wagen wir uns 1997 an ein Opern- und
Operettenkonzert mit dem PKO. Zum ersten Mal dirigiert uns nicht Herr
Bischof, sondern Herr Runge, und auch das funktioniert und macht
Spaß. Unser erster Chorball wird auch ein Erfolg. Wir erinnern
uns: Herrn Runges Frack, wurde Opfer seines Temperamentes!
"Machet die Tore weit" ist der Titel unserer dritten CD, die 1998
erscheint.
Angeregt vom Erfolg des Opern- und Operettenkonzertes 1997 wagen wir
uns 1999 gemeinsam mit Herrn Runge, Solisten des Berliner
Metropol-Theaters und dem PKO an die „Lustige Witwe“. Im Herbst dieses
Jahres treten wir nach fünf-jähriger Pause eine Konzertreise
an. Diesmal geht es in eine der Prenzlauer Partnerstädte, nach
Uster, in der schönen Schweiz. Nach anfänglichen
Unterbringungsschwierigkeiten für einige Sängerinnen, wird es
dann doch noch für alle ein unvergessliches Erlebnis – nicht nur
der herrlichen Landschaft wegen. Drei Weihnachtskonzerte sind auch
für dieses Jahr geplant. Der Kartenvorverkauf liegt ein letztes
Mal in meinen Händen. Welch ein Erlebnis! Nach dem zweiten
Verkaufstag sind alle Karten verkauft bzw. vorbestellt. Das gab es noch
nie! Für uns ein schönes Ergebnis, aber diejenigen, die noch
keine Karten haben, aber gerne welche hätten, sehen das
völlig anders. Einige sehen es auch positiv: „Das ist aber
schön für Herrn Bischof“! – Für uns auch, und so
entschließen wir uns zu einem vierten Konzert. 2.500
Konzertbesucher kommen zu diesen Weihnachtskonzerten.
Der „Fünfjahresvertrag“ mit Herrn Bischof ist schon wieder
abgelaufen. Da er uns immer noch gefällt (wir ihm wohl auch), wird
der Vertrag ein weiteres Mal um fünf Jahre verlängert. Ein
drittes Mal wagen wir uns mit den Partnern vom Vorjahr an eine
Operette. Diesmal ist die „Fledermaus“ restlos ausverkauft. Das
größte, was der Chor bisher geleistet hat, war die
Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff, welche wir im
Spätsommer dieses Jahres in der St. Marienkirche Prenzlau und in
den Uckermärkischen Bühnen Schwedt aufführten. Es war
für uns alle in jeder Hinsicht eine unglaubliche Herausforderung –
wir haben’s gepackt.
Aber auch ein Laienchor hat Grenzen.
Vieles wäre noch zu sagen. Aber ein bisschen feiern wollen wir ja
heute auch, doch bevor es dazu kommt noch eine Anmerkung.
Zum Chorjubiläum 1987 enthielt meine Festrede folgenden Satz:
"Ziel des Chores war es einmal, eine Stärke von 60
Sangesschwestern und –brüdern zu erreichen. Das aber blieb
Illusion und wird es wohl auch immer bleiben." Heute hat unser Chor 112
Mitglieder, davon 98 aktive, zehn passive und vier Ehrenmitglieder. Und
die jungen Leute sind immer noch dabei.
Felicitas Richter - Vorstandsvorsitzende